| Vortragender: | Gerhard Röhner |
| Datum: | 10.11.2026 |
| Dauer: | 12:00 ‑ 13:30 Uhr |
| Raum: | E3 |
| Plätze: | noch 14 Plätze frei |
| Beitrags-Nr. | WI 03 |
| Die meisten IDEs für Python bieten kaum grafische Darstellungsmöglichkeiten wie z. B. Struktogramme, Klassendiagramme oder GUIs. Nach dem EIS-Prinzip (enaktiv-ikonisch-symbolisch) sind aber auch ikonische Zugänge und der Wechsel zwischen der ikonischen Ebene und symbolischen Ebene des Quelltextes relevant für Verstehensprozesse. Ein rein quelltextbezogener Ansatz zur Erstellung von GUI-Oberflächen ist ein sehr mühsamer und für die Schule nicht angemessener Weg. Mit einem GUI-Designer ist auch für Schülerinnen und Schüler die Entwicklung von GUI-Oberflächen eine einfache Angelegenheit. Der Autor hat mit GuiPy eine Python-Entwicklungsumgebung erstellt, die neben den üblichen textbasierten Funktionen auch grafische Zugänge und Entwicklungen ermöglicht. Es werden Struktogramme, Sequenzdiagramme und Klassendiagramme unterstützt. Wie beim Java-Editor und bei BlueJ lassen sich aus einem Klassendiagramm Objekte erzeugen und deren Methoden aufrufen. Zum Modellieren und Erstellen eines Klassendiagramms steht ein Klassen-Editor zur Verfügung. Mit einem GUI-Designer können leicht Tk- und TTK-GUI-Oberflächen erstellt und dann genutzt werden. | |