| Vortragender: | Arne Brück |
| Institution: | Otto-Hahn-Gymnasium Springe |
| Datum: | 16.09.2026 |
| Dauer: | 14:45 ‑ 15:30 Uhr |
| Plätze: | noch 22 Plätze frei |
| Beitrags-Nr. | VI 03 |
| In der Sekundarstufe I lernen die Schülerinnen häufig zwei blockbasierte Programmiersprachen kennen, bevor sie in der Sekundarstufe II mit einer textbasierten Programmiersprache weiterarbeiten. Für blockbasierte Sprachen wird für Klassenarbeiten zusätzlich eine Absprache getroffen, wie sich blockbasierte Programme möglichst zeitsparend auf Papier notieren lassen. Dabei sollte vermieden werden, dass die Schülerinnen und Schüler durch die unterschiedlichen Sprachen verunsichert werden. Es wird der Ansatz des Otto-Hahn-Gymnasiums Springe für die Programmiersprachen MakeCode, SCRATCH und Python vorgestellt. Dieser verfolgt das Ziel, über alle verwendeten Programmiersprachen hinweg eine an Python angelehnte Schreibweise als roten Faden zu nutzen. Während der erste Teil des Vortrags zeigt, wie programmiertechnische Kompetenzen systematisch aufgebaut werden können, richtet sich der Blick im zweiten Teil auf deren Anwendung in projektorientierten Lernsettings. Informatik bietet in besonderer Weise das Potential, Projektarbeit in den Unterricht zu integrieren. Aber wie können Projekte angesichts der begrenzten Zeit des in der Regel epochal unterrichteten Faches sinnvoll durchgeführt werden? Ziel im zweiten Teil des Beitrags ist es herauszuarbeiten, wie Projektarbeit im Pflichtfach Informatik umgesetzt werden kann. Dabei sollen die Rahmenbedingungen beleuchtet, Herausforderungen der Schülerinnen und Schüler in den Blick genommen sowie Kriterien der Leistungsmessung und -bewertung vorgestellt werden. An ausgewählten Beispielen zur Programmiersprache Scratch und zum Calliope Mini werden Umsetzungsmöglichkeiten vorgestellt. | |