Mit UV-Lampe und Laserpointer der Natur auf der Spur

Vortragender: Dr. Andreas Korn-Müller
Institution:science comedy
Datum: 09.11.2026
Dauer: 10:00 ‑ 10:45 Uhr
Raum: BIO
Plätze:noch 24 Plätze frei
Beitrags-Nr.VB 04
 
Spaziert man bei Dunkelheit mit einer UV-Lampe durch den Wald, kann man zahlreiche Leuchterscheinungen entdecken: Moose, Flechten, Pilze, Mineralien. Auch am Meeresstrand fluoresziert es überall: Seetang, Algen, Garnelen, Krabben, Muscheln. Die rote Fluoreszenz des grünen Chlorophylls lässt sich mit einer UV-Lampe auch ganz einfach an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten demonstrieren: Salate, Zucchinis, Gurken, Kiwis. Aber nur die grüne Paprika lässt sich zu einer halloweenartigen „Gruselpaprika“ schnitzen. Dabei können die Schüler/innen ihre mitgebrachten Paprikaschoten selbst gestalten. Den Unterschied zwischen Früchte- und Grüntee kann man mit UV-Licht leicht verdeutlichen. Auch die Extrakte aus Kurkuma-Gewürz und Steinkohle fluoreszieren herrlich in Grün und Blau.
Mit einem handelsüblichen Laserpointer und einer Kunststoffspritze kann man Mikroorganismen und Zellen ohne ein Mikroskop als Schatten sichtbar machen. Dazu wird der Laserstrahl durch einen an der Spritze hängenden Wassertropfen geschickt, der Zellen oder Plankton enthält. Aufgrund der sphärischen Oberfläche des Tropfens kommt es zu einem tausendfachen Vergrößerungseffekt. Mit Hilfe dieser einfachen „Laser-Tropfen-Methode“ ist man in der Lage, in jedem verdunkelbaren Raum oder Klassenzimmer Mundschleimhautzellen, Mikroorganismen, wie Grünalgen, Ruderfußkrebse, Rädertierchen oder auch ein Haar als vergrößerte Schatten abzubilden. Damit kann man Teich- oder Tümpelwasser in jedem Klassenzimmer auf Mikroorganismen untersuchen.

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