| Vortragender: | Jan Sören Hoffmann |
| Co-Vortragender: | Dr. Hannes Stoppel |
| Institution: | Universität Paderborn |
| Ort: | Goetheschule |
| Datum: | 16. September 2026 |
| Zeit: | 12:00 ‑ 12:45 Uhr |
| Plätze: | noch 188 Plätze frei |
| Beitrags-Nr. | VM 02 |
Die Primfaktorzerlegung gehört in Niedersachsen in den Mathematikunterricht der Klasse 6 und ist für größere Zahlen mit immer höherem Aufwand verbunden. Mit einem passenden Algorithmus lassen sich Primfaktorzerlegungen mit Computern auch für große Zahlen durchführen. Setzt man Programmiersprachen wie z. B. Scratch ein, kann dies zu einem tieferen Verständnis des Siebs des Eratosthenes führen, da beim Programmieren der Algorithmus detailliert umgesetzt werden muss und Fehler eher als bei rechnerischer Anwendung erkennbar sind. Hierdurch zeigt sich eine enge Verknüpfung zwischen Mathematik und Informatik, die zum Verständnis der Mathematik beiträgt.
Wir werden den in der Praxis unter Anwendung von Scratch behandelten Algorithmus des Eratosthenes erläutern und hierbei auch auf Grundlagen der Programmiersprache von Scratch eingehen. Daran zeigen sich Verknüpfungen von Mathematik und Informatik in der Klasse 6, die auf weitere Fragestellungen übertragbar sind.
Vorkenntnisse über Scratch sind nicht notwendig, aber hilfreich kann es sein, die Möglichkeit des Zugriffs auf Scratch zu besitzen, um den Algorithmus direkt anzuwenden.